Sony schreibt rote Zahlen

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De Elektronikriese musste im zurückligenden Quartal einen Umsatz- und Gewinneinbruch hinnehmen.

Sonys Umsatz im Zeitraum Juli bis September 2009 lag bei 1,661 Billionen Yen (umgerechnet etwa 12,3 Milliarden Euro) und damit fast 20 Prozent unter dem Umsatz des Vorjahreszeitraums (PDF). Und während man damals noch einen Gewinn von 20,8 Milliarden Yen (154 Millionen Euro) verbuchen konnte, schreibt man nun rote Zahlen: der Verlust lag bei 26,3 Milliarden Yen (195 Millionen Euro).

Besonders schlimm erwischte es Sonys wichtigsten Geschäftsbereich Consumer Products & Devices, dessen Umsatz um 36,5 Prozent absackte. Dafür verantwortlich machten man die Konsumflaute und den harten Preiskampf bei Flachbildfernsehern. Auch die Sparte Networked Products & Services brach um 24,2 Prozent ein, weil sich Vaio-Rechner und Spiele schlecht verkauften. Der Absatz von PS2 und PSP ging ebenfalls zurück, doch durch die neue PS3 Slim konnte man zumindest den PS3-Absazu steigern.

Kräftig zulegen konnte die Musiksparte, was aber vor allem daran lag, dass diese nach dem Ausstieg von Bertelsmann bei Sony BMG nun komplett zu Sony gehört. (Daniel Dubsky)