Durchschnittliche Mittelständler verlieren jährlich 43.000 Dollar durch Sicherheitsbrüche

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In seiner aktuellen Studie stellt der Sicherheitsanbieter fest, dass Unternehmen trotz verschlechterter Sicherheitslage am Security-Budget sparen – die Ergebnisse sind dementsprechend.

43.000 Dollar im Jahr verliert die durchschnittliche mittelgroße Firma im Jahr durch mangelnde IT-Sicherheit, konstatiert die Firma McAfee als Ergebnis seiner weltweiten Studie.  Für Deutschland kommt der Report »The Security Paradox« immerhin noch auf 29.000 Euro Verlust pro Mittelständler pro Jahr.

Grund seien Budgetkürzungen, die trotz zunehmender Sicherheitsbedrohungen vorgenommen würden. Dass damit das US-Security-Unternehmen auf die kleinen und mittleren Unternehmen als künftige Kunden zielt, zeigt die hervorgehobene Aussage, die meisten Mittelständler seien überzeugt, Hacker nähmen sich vor allem Großunternehmen vor. Demnach glauben ganze 43 Prozent der Befragten, dass Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern ein überdurchschnittliches Risiko der Internet-Angriffe zu erwarten haben. McAfee ist sich jedoch sicher, dass Firmen mit unter 500 Mitarbeitern oft noch mehr Angriffen ausgesetzt sind.

Zwar benötigten 67 Prozent der Studienteilnehmer mehr als einen Tag, Systeme nach einem Angriff wieder in Normalzustand zu versetzen, aber erkleckliche 65 Prozent der Mittelständler nähmen sich weniger als drei Stunden pro Woche für präventive Maßnahmen.

Die Schäden seien in den Ländern mit den geringsten Sicherheits-Investitionen besonders groß – explizit genannt wurden Frankreich und Kanada. (Manfred Kohlen)

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