Letzte Ruhe bei Facebook

Allgemein

Social Media hat viele Facetten. Was bislang noch fehlte, war vielleicht ein Friedhof für verstorbene Mitglieder. Bei Facebook findet nun auch der Umtriebigste seine letzte Ruhe. Sofern er dort echte Freunde fand.

Wenn ein Mitglied nichts mehr mitteilt, der digitale Briefkasten überquillt (oder links liegen gelassen vor sich hinschimmelt) und vor allem die Rechnungen nicht mehr bezahlt werden – dann kann es unter Umständen sein, dass der/die Betreffende sich einfach von der irdischen Community verabschiedet hat und (das ist Glaubenssache:) einer Überirdischen beigetreten ist. Damit erlischt dann normalerweise auch der Account, logisch. Karteileichen unerwünscht – auch wenn sie vielleicht die Statistik aufhübschen würden.

Die Betreiber von Facebook haben nun in ihrem Blog gepostet, man werde demnächst so genannte »memorialized profiles« anlegen, sofern Angehörige dies wünschten. Freunde des/der Verstorbenen könnten dann das Profil aufrufen und sozusagen virtuell trauern. Auch Grußbotschaften seien willkommen. Allerdings werde das Ex-Mitglied anderen Facebookern nicht mehr als »Freund« angeboten – die Kommunikation wäre wohl zu einseitig.

Auch die »Status Updates« werden, wie es heißt, den traurigen Umständen angepasst. R.I.F. (Rest in Facebook).

Quelle: Facebook Blog