Das Anti-Microsoft-Paket

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IBM und Canonical bündeln Know-how und Software, um ein Businesspaket zu schnüren, das als Alternative zu Windows 7 gedacht ist. Es soll bis zu 50 Prozent Kosten gegenüber dem Windows-Arbeitsplatz sparen.

Der eine hat ein weit verbreitetes Linux-Betriebssystem, der andere gebietet über ein breites Sortiment an Business-Software und vor allem Cloud-Computing-Know-how. Was liegt näher, als sich zusammen zu tun und gemeinsam ein großes Software-Paket zu schnüren? Und wenn man das genau zum Marktstart von Windows 7 machen und damit gegen einen ungeliebten Konkurrenten sticheln kann, ist die perfekte Partnerschaft entstanden. Das dürfte, boshaft betrachtet, einer der Hintergründe von IBMs Zusammenarbeit mit der Ubuntu-Company Canonical sein.

Client for Smart Work
Das Softwarepaket »Client for Smart Work« kombiniert das Linux-Betriebssystem Ubuntu mit den Business-Anwendungen IBMs: der Office-Suite Lotus Symphony (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen) dem E-Mail-Programm Lotus Notes sowie einigen Cloud-basierten Collaboration Tools von Lotus Live.com.

Die Sammlung von Tools und Services ist explizit als Alternative zu Microsofts Windows-7-Plattform gedacht und bietet im Vergleich zu dieser angeblich Einsparungsmöglichkeiten von 50 Prozent.

Die Software läuft auch auf Netbooks und älteren PCs und kann in vorhandern SOA-Umgebungen eingebunden werden. Wobei die Mitteilung allerdings verschweigt, dass sich auch Windows 7 inzwischen mit PCs begnügt, die drei oder vier Jahre alt sind.
Das Angebot ist vorerst nur in den USA erhältlich.
(mt)

Weblinks
IBM Client for Smart Work
Ubuntu