Tragbare Brennstoffzelle lädt Handys auf

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Das »Dynario« von Toshiba kann mit einer Methanol-Füllung eine durchschnittliche Akkuladung eines Handys füllen.

Für die weibliche Handtasche reicht das handgroße Brennstoffzellengerät, in die Hemdtasche des ultramobilen Außendienstlers lässt es sich nicht stopfen. Die erste erhältliche Methanol-Brennstoffzelle von Toshiba liefert Strom per USB.

Mit einem Lithium-Ionen-Akku lagert das Gerät die erzeugte Energie der Brennstoffzelle zwischen, um damit am Ende 5V Gleichstrom bei 400 mA an den USB-Anschluss zu liefern.

Mit einer Methanol-Tankfüllung (14 ml) soll es einen typischen Handy-Akku voll aufladen können. Erhältlich ist das Gerät in der Größe von drei Mobiltelefonen vorerst nur in Japan und nur in begrenzten Stückzahlen: Im Toshibas Shop1048  werden 3000 Stück angeboten, und dies auch nur bis zum 29. Oktober.

Das Dynario erzeugt seine Energie aus Luft und Methanol. Letzteres ist zwar in jeder Apotheke zu haben, doch die speziellen Cartridges für das Gerät gibt es nur bei Toshiba; der Hersteller selbst liefert ein erstes Nachfüllset mit. Den nötigen Luftsauerstoff kann das japanische Unternehmen noch nicht zu Geld machen.

Das 280-Gramm-Gerät kostet rund 220 Euro, für ein Set von fünf Methanol-Cartridges(50 ml) sind etwa 23 Euro fällig. (Manfred Kohlen)

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