Sun streicht 3000 Stellen

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Sun steckt weiter tief in der Krise und reagiert nun mit weiterem Stellenabbau. Schuld sollen auch die Verzögerungen bei der Übernahme durch Oracle sein.

Zuletzt schrieb Sun regelmäßig rote Zahlen, war aber dabei sich in die Arme von Oracle zu retten. Doch die Übernahme verzögert sich, weil die Wettbewerbshüter der EU ihr Okay noch nicht gegeben haben. Daher müsse man weiter Restrukturieren, heißt es AFP zufolge in einer Mitteilung von Sun an die Börsenaufsicht SEC, und in den nächsten Monaten 3000 weitere Stellen abbauen. Das sind etwa zehn Prozent der gesamten Belegschaft.

Der Stellenabbau wird in den nächsten Quartalen Kosten zwischen 75 und 125 Millionen Euro verursachen. Wie viele Mitarbeiter in Europa betroffen sind, steht noch nicht fest. (Daniel Dubsky)