RSA Conference: »Umgang mit Bedrohungen wie der Frosch im kochenden Wasser«

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RSA-Sicherheits-Chef Art Coviello sieht zunehmende Bedrohungen durch Mobilgeräte und soziale Netze und schließt: »Wir sitzen im Wasser und merken wie ein Frosch nicht, dass es bald überkocht«

Die Zunahme von mobilen Geräten (»Bis 2015 werden wir wohl 15 Milliarden davon im Internet haben«) und sozialen Netzwerkdiensten bringe es mit sich, dass es im Internet mehr Identitäten als Nutzer gäbe, seien es Gerätschaften oder Personen. Dies erklärte gestern Abend RSA-Sicherheitschef Art Coviello und verband damit gleich ein massives Ansteigen der nötigen Sicherheitsmaßnahmen. Das entspräche sonst der Geschichte vom langsam kochenden Frosch, der wegen der langsamen Zunahme der Temperatur nicht merke, dass er eigentlich gekocht würde.

»Es wird nur heißer, während neue Trends über uns hereinbrechen«, sagt er, und die meisten seien technisch bedingt und könnten auch mit Technik beherrscht werden.

Sie blockieren zu wollen, sei unrealistisch, meinte dann RSA Senior Vice President Chris Young auf einer anderen Veranstaltung anlässlich des Events: »Firmen, die neue Technologien blockieren, werden sicher von der Konkurrenz abgehängt«. (Andrew Donoghue/Manfred Kohlen)

Weblinks:
Der kochende Security-Frosch

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