Schärfere Regeln für den Energy Star

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Das US-Energieministerium will den Missbrauch des Energy-Star-Labels in Zukunft bekämpfen. Dazu gehören auch schärfere Kontrollen.

Das US-Energieministerium (Department of Energy, DOE) will dem Energy-Star-Label in Zukunft wieder mehr Geltung verschaffen. Dabei sollen fünf neue Richtlinien helfen, Geräte noch umweltfreundlicher zu machen. Welche das sind, verrät das DOE in der Mitteilung nicht, diese sollen allerdings helfen, mehr als zwei Milliarden Tonnen CO2-Emissionen einzusparen.

Außerdem soll ein eigenes Team gebildet werden, das sich stärker um die Einhaltung der Vorgaben des Energieministeriums kümmert. Beispielsweise wird es Zufallskontrollen bei Herstellern geben, um festzustellen, ob sich deren Produkte tatsächlich an die Richtlinien halten.

Das soll verhindern, dass Unternehmen, die schummeln, einen Wettbewerbsvorteil haben. Die schwarzen Schafe sollen vielmehr entlarvt werden. Das Energieministerium weist auch darauf hin, dass es bei Verstößen gegen die Regeln Strafen verhängen kann.

Härtere Gangart der Obama-Regierung
Das neue Team soll insbesondere auch bei Produkten für den Consumermarkt tätig werden. Dazu wird es auch bereits eingereichte Energy-Star-Anträge nochmal prüfen und den Herstellern auf die Finger klopfen, sollten die Produkte die Richtlinien trotz Zertifizierung nicht einhalten.
Die härtere Gangart geht auf die neue Umweltpolitik der Obama-Regierung zurück.

Das Energy Star Logo ist ein gemeinsames Projekt der US-Umweltbehörde (Environmental Protection Agency) und des DOE. Das Siegel zeichnet besonders energieeffiziente Geräte aus und wird seit 1992 vergeben. Inzwischen sind schon mehr als 60 Produktkategorien im Programm, darunter IT-Ausstattung wie etwa Drucker und Monitore.
(mt)

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