Chrome-Browser: Google zeigt Windows 7 die kalte Schulter

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Wir erinnern uns: Der Webkonzern möchte mit Chrome OS ein Scheibchen aus dem arrivierten PC-Betriebssystemmarkt herausfräsen. Das mag die Entscheidung beflügelt haben, den gleichnamigen Browser nun doch nicht an Win 7 anzupassen.

Ursprünglich wollte Google eine volle Integration des Chrome-Browsers für Microsofts neues Betriebssystem anstreben. So wie Konkurrent Mozilla Foundation, die ihre nächste Firefox-Version 3.6 gerade auf die Window-7-Eigenheiten abstimmen und Feinheiten wie Thumbnail-Vorschaubildchen für die Taskbar einbauen.

Doch die Branchenlauschposten von The Register wollen am Wochenende herausgefunden haben, dass Google seine ähnlich gearteten Entwicklungsarbeiten soeben gestoppt und die entsprechenden Win-7-Features auf die Chrome-Version 5 verschoben habe. Momentan arbeitet Google am Release von Chrome 3.0 und lässt erste Arbeiten an Chrome 4 ausführen.

Zugleich gehen still und leise die Arbeiten am Chrome OS voran. Es soll eine frühe “Developers Build” geben.

Sobald klarer wird, wohin die Chrome-Reise geht und wie Google die vielleicht erstarkende Windows-Bastion angreifen will, gibt es hier ein Update. (Quelle: TheInquirer.de)


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