txtr reader startet am 1. Dezember

Allgemein

Auf der Frankfurter Buchmesse wurde der online-fähige E-Book-Reader des berliner Startups txtr offiziell vorgestellt. Endlich steht fest, ab wann es das Gerät zu welchem Preis zu kaufen gibt.

Zwar hat man es nicht ganz geschafft, den txtr reader wie geplant zur Buchmesse selbst auf den Markt zu bringen, doch dort konnte man nun zumindest verkünden, dass es das stylische Gerät noch ins Weihnachtsgeschäft schafft. Es soll ab dem 1. Dezember verkauft werden und 319 Euro kosten.

Der txtr reader besitzt ein E-Ink-Display mit 6 Zoll und 600 x 800 Pixeln. Er hat ein Mobilfunkmodul an Bord, so dass man unterwegs im txtr store weitere digitale Bücher kaufen oder den Datenbestand des Gerätes mit der Plattform txtr synchronisieren kann. Dorthin kann man auch Bücher auslagern, verschiedene Versionen von digitalen Dokumenten verwalten und so genannte Webclips, das sind Teile von Webseiten, archivieren. Alle Dokumente lassen sich mit anderen Nutzern austauschen und kommentieren.

Während Einkaufstouren im txtr store kostenlos sind, fallen für den Online-Zugriff auf txtr Gebühren an. Bei dreimonatiger Nutzung sind das 14,99 Euro pro Monat, bei zwölfmonatiger Nutzung 11,99 Euro pro Monat.

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Rund 20 000 E-Books im EPUB-Format sollen für den txtr reader im Online-Shop bereitstehen. Zusammen mit den freien Inhalten von Projekten wie Gutenberg oder Manualsmania hat der Nutzer so Zugriff auf etwa eine Million Dokumente, rechnet man beim Startup vor. Neben dem EPUB-Format beherrscht der Reader auch den Umgang mit Textdateien, Word- und PDF-Dokumenten und sogar Powerpoint-Präsentationen.

Alle Inhalte lagern auf einer 8 GByte großen SD-Speicherkarte, die dem txtr reader beiliegt. Verbindung zum PC nimmt das Gerät per USB und WLAN auf. Ein E-Book, »Paradiso von Thomas Klupp, soll schon ab Werk an Bord sein, dazu zahlreiche Leseproben von anderen Büchern. (Daniel Dubsky)