Dell-Chef: »Netbooks lohnen sich nicht«

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Michael Dell, der Gründer des gleichnamigen Computerherstellers, hat während einer Rede in San Francisco Dells Position zum Thema Netbooks betont: Als richtiger Rechner seien die Geräte kaum zu gebrauchen.

Laut Dell freuen sich viele Benutzer von »echten« Notebooks, ein Netbook ihr Eigen zu nennen. Schließlich sind die Geräte schön klein, handlich, leicht und der Akku hält sehr lange. »Aber 36 Stunden später sagen sie: ‘Der Bildschirm muss weg. Gebt mir meinen 15-Zoll-Bildschirm wieder!’«, zitiert der britische Register Michael Dell.

So gibt es eine große Menge von Anwendern, denen ein Netbook für ihre tägliche Arbeit ausreicht. Erfahrene Benutzer können ein Netbook allerdings höchstens als Zweitgerät gebrauchen. Als Primärgerät empfiehlt sich ein solcher Mini-Rechner nicht: »Es ist keine gute Erfahrung und unsere Kunden sind nicht wirklich zufrieden damit«.

In bestimmten Nischen-Gruppen macht ein Netbook aber wirklich Sinn, so Dell, und verweist dabei auf den Dell 2100 – das Netbook für Schüler. Dieses verkauft sich angeblich sehr gut und ist wie gemacht für den Einsatz in Schulen. (Maxim Roubintchik)