PC-Umsätze stagnieren, Bitkom nennt es Rekordhoch

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Zwar verkauften sich weniger PCs, doch mehr Notebooks und insbesondere die Netbooks haben die PC-Stückzahlenstatistik für Deutschland gerettet.

»PC-Verkäufe legen trotz der Krise kräftig zu« heißt es in der beschönigenden Überschrift, erst am Ende des Textes folgt die Information, dass der PC-Umsatz in Deutschland sinkt.

Die Masse der verkauften Rechner in Deutschland stieg sogar an, denn billige Netbooks trieben den ansonsten stagnierenden Markt weiter an (und erreichen einen Anteil von 22 Prozent aller verkauften Geräte). Die Umsätze jedoch können nicht mit den Stückzahlen mithalten: Laut Bitkom-Berechnung sanken sie um 4,8 Prozent. Mit 6,8 Milliarden Euro prognostizierten PC-Verkäufen für 2009 wird also weniger Umsatz gemacht als 2007 (7 Milliarden).

Der Branchenverband setzt auf Windows 7 als Retter in der Not, denn gerade die PC-Käufe durch Unternehmen gingen in der Wirtschaftskrise besonders zurück. Bitkom-Chef August-Wilhelm Scheer sieht das neue Betriebssystem gerade in Zeiten der Wirtschaftserholung als Hauptargument vieler Firmen, ihren PC-Fuhrpark zu erneuern – insbesondere im folgenden Jahr erwartet Scheer Zuwächse. (Manfred Kohlen)

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