Wenig Web 2.0, viel E-Mail

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Die vielbeschworene Siegeszug von Web 2.0 ist bei vielen Information Workern noch nicht so richtig angekommen. Das legt eine neue Studie von Forrester Research nahe.

Das Marktforschungsunternehmen Forrester hat den Umgang von Mitarbeitern aus Hightech-Firmen (Information Worker) mit neuen Technologien untersucht. Für die Studie wurden mehr als 2000 sogenannte iWorker in US-amerikanischen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern untersucht.

Eine überraschende Erkenntnis der Studie »Workforce Technographics« gibt es beim Thema Web 2.0: Obwohl 59 Prozent der 18- bis 26-Jährigen zu Hause soziale Netzwerke nutzen, sind es am Arbeitsplatz nur noch 14 Prozent.

Nur jeder Zehnte nutzt Smartphones beruflich
Stattdessen wird der Arbeitsplatz nach wie vor beherrscht von den Klassikern E-Mail und PC. Trotz des Hypes um Notebooks und Smartphones arbeiten drei von vier Information Workern am Desktop-PC, und 63 Prozent der PC-User sitzen täglich mindestens vier Stunden davor.

Nicht viel anders ist es auch bei den Software-Tools. Hier dominieren neben E-Mail immer noch Textverarbeitung und Tabellenkalkulation.

Nur einer von zehn Hightech-Arbeitern nutzt ein Smartphone im Job. Auch Collaboration-Tools sind nur wenig im Einsatz, nur einer von vier Kollegen nutzt beispielsweise Videokonferenzen. Das Intranet-Portal wird immerhin von 70 Prozent der Mitarbeiter besucht, 43 Prozent tun dies täglich.
(mt)

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