EU: 50 Milliarden fürs Klima

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Die Ausgaben für die Förderung klimafreundlicher Technologie sollen in den nächsten Jahren massiv steigen. Entsprechende Pläne hat die EU-Kommission vorgelegt.

Die EU will die Förderung von klimafreundlichen Technologien in den nächsten Jahren deutlich intensivieren. Dazu soll bis 2020 auch mehr Geld in die Erforschung dieser Technologien investiert werden.

Nach einer Schätzung der EU-Kommission bis 2020 weitere 50 Milliarden Euro nötig, um die Ziele zu erreichen: Kampf gegen den Klimawandel, sichere Energieversorgung und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Sollte es gelingen, die 50 Milliarden aufzubringen, wäre das eine Anhebung von drei auf acht Milliarden jährlich gegenüber dem derzeitigen Ausgabestand.

Das Geld soll dabei aber nicht nur von den Staatskassen kommen, sondern auch aus der Privatwirtschaft.

Die sechs Schlüsseltechnologien im Klimaschutz
Die Kommission hat in einer Art Roadmap sechs Technologie-Bereiche definiert, die im Hinblick auf Energieersparnis und CO2-Reduzierung ein besonders hohes Potenzial haben: Windenergie, Solarenergie, Stromnetze, Bioenergie, Rückhaltung und Lagerung von CO2 und schließlich Kernenergie.

Die Inititiative der EU-Kommission ist Teil des Strategic Energy Technology Plan (SET Plan) der EU. Dieser konzentriert sich weniger darauf, wie und von wem das nötige Geld aufgebracht werden könnte, sondern eher darauf, welches Investitionsvolumen nötig ist, um die Ziele zu errreichen.

Bis 2050 will die EU die Treibhausgase gemessen am Stand von 1990 um 80 Prozent reduzieren.
(mt)

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SET Plan