Dell und HP senken CO2-Emissionen

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Ehrgeizige Klimaziele haben sich die IT-Riesen Dell und HP schon vor Jahren gesetzt. Eine Zwischenbilanz zeigt, dass sie bisher offenbar Erfolg hatten. Beide Unternehmen haben ihre CO2-Emissionen nach eigenen Angaben deutlich gesenkt.

Der texanische Hardware-Riese Dell hat seine CO2-Emissionen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 nach eigenen Angaben um über 18 Prozent reduziert. Der Stromverbrauch sank im gleichen Zeitraum um rund drei Prozent und der Anteil von »grüner Energie« stieg um über 430 Prozent.

Zu den Einsparungen beigetragen haben laut Dell auch der Verzicht auf die dienstliche Flugreisen. Hier haben die Dell-Mitarbeiter angeblich um 30 Prozent weniger Emissionen verursacht.

Bei der Stromversorgung achtet das Unternehmen zunehmend darauf, dass der Strom aus erneuerbaren Energiequellen kommt, nach eigenen Angaben machen diese schon mehr als 25 Prozent aus. Acht Unternehmensstandorte verlassen sich bereits vollständig auf regenerative Energie. Nach eigenen Angaben ist Dell seit August 2008 »das einzige CO2-neutrale Unternehmen in der Computerindustrie.«

HP senkt Emissionen um 25 Prozent
Da will HP nicht zurückstehen und weist seinerseits stolz auf die bereits erreichten Ziele hin. Demnach hat der PC-Gigant, der zurzeit weltweit am meisten PCs verkauft, seinen Energieverbrauch sowie die Treibhausgasemissionen gegenüber 2005 um 25 Prozent gesenkt. Allein zwischen 2005 und 2008 sei es gelungen, die Teibhausgasemissionen um mehr als vier Millionen Tonnen zu reduzieren.

Nicht nur der Stromverbrauch des Unternehmen selbst, sondern auch der Stromverbrauch der Produkte ist laut HP zurückgegangen. So sei der Verbrauch bei Desktops und Notebooks gegenüber 2005 um 41 Prozent zurückgegangen.

Für die Zukunft will HP sich weiter ehrgeizige ökologische Ziele setzen. Stromverbrauch und Emissionen bei allen Produkten sollen bis Ende 2011 gegenüber 2005 nochmal um 40 Prozent sinken.
(mt)

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