IT-Standort Deutschland auf Platz 20

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Eine Studie über die Leistungsfähigkeit des IT-Standorts Deutschland analysiert die Rahmenbedingungen. Die Infrastruktur ist gut, trotzdem besteht in vielen Bereichen Nachholbedarf.

So schlecht stehen wir gar nicht da. Im internationalen Vergleich von 100 IT-Standorten erreicht Deutschland einen Wert von 58,1 von 100 und landet damit auf Rang 20. Das ist das Ergebnis einer Studie der Economist Intelligence Unit, die von der BSA (Business Software Alliance) unterstützt wurde. Die Stärken Deutschlands liegen demnach grundsätzlich in der IT-Infrastruktur, beispielsweise der Breitbandanbindung, Handynutzung und die Computerverbreitung.

Auch in puncto Rechtssicherheit und beim gesamtwirtschaftlichen Umfeld schneidet Deutschland gut ab.

Patentschutz in Deutschland als gobales Vorbild
Zufrieden zeigt sich die BSA auch beim Thema. Die Verfahren zum Patentschutz seien hierzulande ein »globales Vorbild« wie es in der Mitteilung heißt. Bei der Erteilung von IT-Patenten liege Deutschland in absoluten Zahlen auf dem dritten Rang hinter den USA und Japan.

Allerdings liegt Deutschland als IT-Standort offenbar weit hinter anderen europäischen Staaten. Die fünf führenden Standorte in der EU sind Finnland, Schweden, die Niederlande, Großbritannien und Dänemark. Ein Problem in Deutschland sei beispielsweise der Fachkräftemangel.

Schließlich benennt die Studie auch Faktoren, die ein »positives Umfeld für die IT-Branche schaffen« können.
– ausreichender Fachkräfte-Pool
– Innovationsbereitschaft
– erstklassige Technologie-Infrastrukturen
– verlässliches Rechtssystem für den Schutz geistigen Eigentums
– eine sichere, offene Marktwirtschaft
– politische Führung, die den Mittelweg zwischen Technologieförderung und dem freien Markt findet

(mt)
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BSA