Firmen uneins über Umgang mit Social Networks

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Noch wissen viele Firmen offenbar nicht, wie sie den Social-Networking-Aktivitäten ihrer Mitarbeiter begegnen sollen. Gerade mal die Hälfte hat ihre Policies angepasst.

Einer Umfrage der Society of Corporate Compliance and Ethics (SCCE) und der Health Care Compliance Association (HCCA) zufolge hat jede zweite Firma keine Richtlinien, was den Umgang mit Social Networks angeht. So ist nicht geklärt, ob und in welchem Umfang sich die Mitarbeiter bei Facebook, Twitter und LinkedIn herumtreiben dürfen. Dabei machen sich die Firmen durchaus Sorgen, die Mitarbeiter könnten dort Dinge anstellen, die ein schlechtes Licht auf die Firma werfen. Immerhin 24 Prozent der befragten Unternehmen mussten bereits Angestellte für Aktivitäten in den Netzwerken maßregeln.

Durch die fehlenden Richtlinien ergibt sich der Untersuchung zufolge aber auch noch ein weiteres Problem. Entscheidet sich eine Firma schließlich doch für Richtlinien im Umgang mit Social Networks, könnte es Spannungen geben, weil das, was die Mitarbeiter lange tun durften, plötzlich nicht mehr akzeptiert wird. (Daniel Dubsky)