Intel bringt App-Store für Atom-Geräte

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Das Unternehmen versorgt Netbooks, MIDs und andere Klein-Rechner künftig mit Anwendungen über einen eigenen App-Store.

Von dem kommenden App-Store sollen vor allem Atom-CPUs profitieren. Die Anwendungen werden im Gegensatz zu gewöhnlicher Software an die Bildschirmgröße der Mini-Notebooks angepasst und besonders performanceoptimiert arbeiten. Als Entwickler kann man den App-Store nutzen, um seine Produkte leichter an den Mann zu bringen und wird zu 70 Prozent an dem Umsatz beteiligt.

Um die Entwicklung neuer Anwendungen zu beschleunigen hat Intel auch gleich das »Intel Atom Developer Program« ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um eine Plattform für Software-Entwickler. Wer mitmachen möchte kann das Intel AppStore SDK nutzen, um eigene Applikationen zu schaffen.

Im Gegensatz zu gewöhnlichen Anwendungen sollen die Programme in Intels App-Store sowohl unter Windows, Moblin und anderen Linux-Distributionen laufen. Der Chip-Hersteller hat bereits eine Reihe von Partnern mit ins Boot gezogen: Dazu zählen unter anderem auch Microsoft, Adobe, Dell, Acer und Asus. (Maxim Roubintchik)