Intel will Mikroserver bauen

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Der CPU-Riese kündigt einen neuen Server-Typ an. Mikroserver sollen den Bedarf nach kompakten Maschinen für Cloud Computing und Virtualisierung befriedigen.

Intel-Manager Sean Malone hat auf dem Intel Developer Forum eine Strom sparende Server-CPU aus der Xeon 3000-Serie vorgestellt. Eine Variante mit 45 Watt soll noch in diesem Jahr vom Band laufen, ein Chip mit 30 Watt wird im ersten Quartal 2010 auf den Markt kommen.

Die Chips sollen einen neuen Trend befördern, nämlich den zum Mikroserver. Laut Intel verstärken vor allem Cloud Computing und Virtualisierung die Nachfrage nach kompakten, preiswerten und energieeffizienten Servern. Außerdem seien diese leichter skalierbar.

Laut Maloney haben die Energiekosten schon einen Anteil von 25 Prozent am IT-Budget.

Referenzdesign mit 16 Modulen
Maloney zeigte auch schon ein Referenzdesign für einen Mikroserver, der 16 Module in ein Gehäuse mit 8,75 Zoll packt.

Der klassische Itanium-Chip bleibt aber nach wie vor ein wichtiger Baustein in Intels Server-Strategie. Eine neue Itanium-Version, der »Tukwila« soll im ersten Quartal 2010 erscheinen, auch Nachfolge-CPUs sind bereits in der Entwicklung.
(mt)

Weblinks
Intel Server-Prozessoren
PCpro-Bericht über IDF