»Falsches Yeah«: Merkel Opfer von Flashmobs

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Mit »Flashmobs« zeigt die Internet-Community, was sie von den hohlen Phrasen der Politiker hält. Spontan treffen sich die jungen Internet-Freaks auf Walkampfveranstaltungen und pressen ebenso aussagelose »Yeah«-Rufe in die Luft. Jüngstes Opfer ist »Unsere Angie«.

Der Wahlkampf ist dröge dieses Jahr, denn wer dem Wähler die Wahrheit sagt, wird eben nicht gewählt. Einsame Warner vor anstehenden Steuererhöhungen werden nicht einmal geschmäht, das ist es den wahlverdrossenen jungen Leuten nicht wert. Und statt Schmährufen kommen nun die noch schmählicheren Freudenrufe: Emotionslose »Yeah«-Rufe haben nun unsere derzeitige Kanzlerin getroffen und werden sie bei ihrer nächsten Wahlkampfrede in Berlin wieder treffen.  Egal, ob sie Guts oder Schlechtes auf ihrer letzten Wahlkampfveranstaltung von sich gab, immer ertönte ein »Yeah! «, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Nach jedem Satz ertönte das seelenlose Geschrei,  denn die Spaßgeneration tat sich per Internet zusammen. Wildfremde Menschen verabreden sich hier in Flashmobs und veranstalten seltsame Dinge.  Wie das Yeah-Geschrei. Die Kollegen von der Süddeutschen zitieren dazu zahlreiche Blogbtreiber und nennen Beispiele für andere Flashmobs. Auch dazu sagen wir verdrossen: »Yeah!« µ

Das YouTube Video dazu:

L’Inqs:
Süddeutsche über das Angie-Flashmob
Politiker nicht Internet-affin

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