Web 2.0 ist mit Spam verseucht

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Cyberkriminelle nutzen immer häufiger große und bekannte Websites, um Malware und Spam zu verbreiten. Vor allem die Kommentar-Foren sind mit Schadcode durchsetzt.

Unternehmen, die Web-2.0-Techniken wie Blogs oder Chat-Rooms nutzen, sollten dabei besonders vorsichtig sein. Nach dem aktuellen Halbjahresbericht von Websense sind Web-2.0-Seiten massiv mit Spam und Malware verseucht.

Besonders die Kommentare haben es in sich. Laut Websense sind bis zu 95 Prozent aller Kommentare in Blogs, Chat-Foren oder Message-Boards mit Malware oder Spam durchsetzt.

Betroffen sind dabei keineswegs nur die Seiten kleinerer Anbieter. Auch und gerade die bekannten Websites sind ein beliebter Tummelplatz für Cyberkriminelle. So kamen im ersten Halbjahr 77 Prozent der Malware von bekannten Websites. Laut Websense stieg die Zahl der Seiten mit Malware im ersten Halbjahr um 233 Prozent.

37 Prozent zielen auf Kreditkarten oder Passwörter
Besonders gefährliche Angriffe, die etwa auf den Diebstahl von Passwörtern oder Kreditkarteninformationen zielen, machen 37 Prozent aller Angriffe aus.

Doch nicht nur im Web 2.0 ist Wachsamkeit geboten. Auch die »gute, alte E-Mail« erfreut sich bei Virencodern ungebrochener Beliebtheit. Laut Websense gab es im Juni eine Anstieg um satte 600 Prozent bei virenverseuchten Mails gegenüber dem Vormonat.

Den vollständigen Bericht finden Sie auf der Homepage von Websense (siehe Weblinks). Das Unternehmen ist auf Web-, Messaging- und Data-Protection-Technologien spezialisiert.
(mt)

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