Switch »Tellabs 7325«: Am Rande des Netzwerks

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Wenngleich viele Carrier-Class-Netzwerk-Switches für den »Rand des Netzwerkzusammenbruchs«, also hohe Bandbreitenlast, gebaut sind, werden sie nicht immer benötigt – am Rande des Netzwerks, so der Hersteller des 7325, reiche auch ein Gerät für »leichtere Lasten«.

Mit den Worten »Tellabs Carrier Ethernet offers reliable service with the capacity that best fits your needs – and your budget« bewirbt der US-Hersteller seine neuen Switches. Zur Erklärung fügt er an, man müsse ja auch nicht am heißesten Tag die Winterhandschuhe tragen, und so lege der neue »Ethernet Edge Switch« quasi einige Layers bei der Arbeit ab, um auch am Rande des Netzes, wo es nicht so »kalt« werden kann, die Arbeit und die Kosten erträglicher zu machen.

Der Tellabs 7325 ist vor allem für Service Provider vorgesehen, aber trotz großer Bandbreite ist er für die leichteren Lasten am Rande des Netzwerks ausgelegt. Ein einzelnes Switch-Modul im Layer2-Switch unterstützt bis zu 24 GBit-Ports.  Damit sollen zuverlässige Breitband-Datentransfers und Unternehmens-Internet-Zugänge möglich sein.

Eine Profil-Einstellung erlaubt verschiedene Einsatzgebiete. Der Switch beherrscht IPv4, SSH, SNMP sowie VLAN-Einrichtung, EPL (Ethernet Private Line), EVPL- (Ethernet Virtual Private Line) und E-LAN-Dienste (Ethernet Local Area Network).

Während der große Bruder Tellabs 7345 bis zu 10 Gbps verträgt, kann der kleinere Tellabs 7325 Switch nur mit 1 Gbps umgehen – in der Regel reicht diese Last für kleine bis mittlere Firmennetze und kleine lokale Internet-Provider. (Manfred Kohlen).

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