SGI: Supercomputer am Arbeitsplatz

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Der Octane III soll die Lücke zwischen Workstations und Supercomputern schließen. Der Rechner unterstützt bis zu 80 Prozessorkerne.

SGIs Octane III bringt die Rechenpowers eines kleinen Supercomputers ins Büro. Der Hersteller vermarktet die Maschine denn auch als »Personal Supercomputer«. Zu Preisen ab knapp 8000 Dollar bekommt der Kunde einen Rechner, der für den Betrieb von bis zu 80 Prozessorkernen ausgelegt ist. Maximal lassen sich zehn Dual-Socket-Boards mit Intels Quad-Core-Prozessor Xeon 5500 einbauen. Der Arbeitsspeicher lässt sich maximal auf 1 Terabyte ausbauen.

Bis zu zehn Dual-Socket-Boards mit Intels Quad-Core-CPU Xeon 5500 passen in das Gehäuse von SGIs Octane III. (Fotos: SGI)

Daneben sind aber auch Konfigurationen mit bis zu 19 Single-Socket-Boards mit Intels Xeon 3400 möglich. Bei der Grafik kommt Nvidia-Technik zum Einsatz.

Beim Betriebssystem kann der Kunde zwischen Windows und Linux wählen.

Auch Cray setzt auf kleine Supercomputer
Der Octane III soll die Lücke zwischen Workstations und High Performance Computing schließen und eine dem Supercomputer vergleichbare Rechenleistung direk am Arbeitsplatz verfügbar machen. Mit dem Personal Supercomputer verstärkt SGI den Trend zum kompakten Hochleistungsrechner am Arbeitsplatz.

Vor einigen Monaten hatte Cray bereits eine vergleichbare Maschine auf den Markt gebracht, den Cray CX1-LC. Der Cray arbeitet ebenfalls mit Intels Xeon-5500-Prozessoren und ist in der Grundkonfiguration zu Preisen von unter 12 000 Dollar erhältlich.
(mt)

Weblinks
eWEEK-Bericht über Cray
Cray
SGI