Europäischer Mobilmarkt beginnt sich zu erholen

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Vorsichtige Signale der Besserung sendet der Markt für Smartphones und Handys. Laut IDC verkaufen sich vor allem Smartphones immer besser.

42 Millionen Mobiltelefone haben die Hersteller im zweiten Quartal 2009 in Westeuropa verkauft wie das Marktforschungsunternehmen IDC meldet. Das sind zwar sechs Prozent weniger als im Vorjahresquartal, allerdings war der Verkauf im ersten Quartal um 14 Prozent zurückgegangen. Insofern machen diese Zahlen den Herstellern Hoffnung.

Steigender Beliebtheit erfreuen sich vor allem die Smartphones. Während nämlich der Absatz der klassischen Handys um 12 Prozent auf 33,2 Millionen zurückging, wurden 8,8 Millionen Smartphones verkauft, ein Zuwachs um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

»Die ersten sechs Monate des Jahres waren hart«, meint IDC-Manager Francisco Jeronimo. Die Nachfrage sei »so gesunken wie noch nie zuvor«. Der Markt in Westeuropa werde in diesem Jahr insgesamt um 10 Prozent zurückgehen, trotz der starken Nachfrage nach Smartphones. Erst 2011 erwartet IDC eine vollständige Erholung.

Samsung und LG bedrängen Nokia
Bei den Herstellern sind zurzeit vor allem die Südkoreaner stark. Samsung und LG haben zusammen mehr Geräte in Westeuropa verkauft als der Branchenprimus Nokia.

Trotzdem bleibt Nokia noch die Nummer eins. Der finnische Mobilfunk-Pionier hat einen Marktanteil von 36,3 Prozent, gefolgt von Samsung (29 Prozent), Sony Ericsson (12 Pozent), LG (11 Prozent), Apple (3 Prozent) sowie Research in Motion (3 Prozent). Bemerkenswert sind die Zahlen von LG. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist der Marktanteil von LG um sage und schreibe 71 Prozent gestiegen.
(mt)

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IDC