Thin Clients fast nachgeworfen

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Der englische Hersteller VXL entfacht erneut den Preiskrieg bei Thin Clients. Diese Rechnergattung senkt schon jetzt die Hardware-Anschaffungspreise für Unternehmen massiv, doch mit neuen Rechnern auf Linux-Basis soll ein Client nur noch rund 130 Euro kosten.

Im Handels-Web Channel Insider wurden die billigen Geräte des britischen Herstellers schon für Deutschland angekündigt , ausgeliefert werden sie im Handel schon in Kürze: Der Einstiegs-Client »Itona TC1330« ist frei von kostenbelastenden Lüftern oder Festplatten – bei Thin Clients findet ohnehin alles auf dem Server statt, der virtualisierte Rechner dort kann auf Speichernetze im Rechenzentrum zugreifen. Die Client-Software VMware View Client ist bereits integriert und damit schon für solche virtuellen Umgebungen vorbereitet.

Der Netto-Listenpreis beträgt 195 US-Dollar (ca. 133 Euro) und zählt damit zu den günstigsten vollwertigen Thin Clients.  Das Gerät »liegt im Leistungs-Umfang über anderen Clients in diesem Preissegment«, versichert uns VXL-Zentral-Europa-Chef Gerd Büttgens.

Technische Daten: AMD Geode GX Prozessor mit 466 MHz Taktfrequenz, 256 MByte RAM, 64 MByte Flash-Speicher, Linux-System Sylph-OS, VMware View 3.1 in der Firmware, Clients für die Protokolle ICA und RDP sowie PNAgent-Unterstützung ebenso. Schnittstellen: Vier USB 2.0-Ports für Peripheriegeräte wie an einem vollwertigen PC , 10/100-Ethernet-Anschluss, VGA.

Das Gerät könne bis zu 1600 x 1200 Pixel bei 85 Hertz darstellen, wiegt nur 700 Gramm und ist 190 x 36,5 x 142 mm klein.

Der Hersteller bietet eine kostenlose Client-Administrations-Software und, für einen kleinen Aufpreis, das Netzwerk-Beschleunigungsprogramm Ericom Blaze, das grafiklastige Anwendungen 10 bis 25 Mal schneller an die Clients liefern soll. (Manfred Kohlen)

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