IDC: PC-Absatz geht weiter zurück

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Der Absatz von PCs und Notebooks im Business-Bereich ist weiter rückläufig. Nur Notebooks für Consumer verkaufen sich wieder gut.

Die gute Nachricht zuerst: Der Markt für PCs und Mobilrechner wird sich in den nächsten Monaten wieder erholen und der Absatz von Mobilrechnern wird 2010 sogar um 16,5 Prozent steigen.

Abgesehen davon sind die neuen Zahlen des Marktforschungsunternehmens IDC zum 2. Quartal 2009 nicht sehr erfreulich. So ist der Absatz im zweiten Quartal um 2,4 Prozent gegenüber dem gleichen Quartal 2008 zurückgegangen. Die Einnahmen sanken sogar um 19 Prozent.

Besonders hart traf es das Business-Segment. Hier gingen die Verkäufe von Desktop-Rechnern um 17 Prozent zurück und die von Notebooks um 16 Prozent. Die PC-Hersteller leiden vor allem unter der Investitionszurückhaltung bei vielen Unternehmen, die zurzeit einfach keine Desktops oder Mobilrechner anschaffen mögen.

Netbooks sind immer noch der Renner
Im Consumer-Bereich sieht es deutlich besser aus, hier wuchs der Markt gegenüber dem Vorjahresquartal um 44 Prozent, Notebooks verkauften sich um 13 Prozent besser. Durch den Preisverfall in dieser Geräteklasse sanken die entsprechenden Einnahmen aber um sechs Prozent. Der Renner auf dem Consumermarkt sind nach wie vor Netbooks. Diese machen schon 26 Prozent aller Mobilrechner aus.

Hoffnungsschimmer: ultradünne Notebooks mit ULV-Prozessor
Einen Hoffnungsschimmer für die PC-Industrie könnten die ultradünnen Notebooks auf Basis von Intels Ultra-Low-Voltage-CPUs darstellen. Die Geräte verbinden kompakte Bauweise, niedriges Gewicht und lange Akkulaufzeit mit guter Performance. Damit könnten sie Netbooks und ultraportablen Notebooks Marktanteile abnehmen. Gleichzeitig ist bei diesen hochwertigen Geräten der Preisverfall noch nicht so krass wie bei klassischen Notebooks.
(mt)

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