Schutzprogramm statt Know-How

SicherheitSicherheitsmanagement

Zwar ist sich die Hälfte der deutschen Internet-Nutzer nicht der Tatsache bewusst, dass man sich auch in Social Networks Malware einfangen kann, dafür sind die Bundesbürger sehr gut mit Sicherheitssoftware ausgestattet.

Einer Umfrage des australischen Anbieters von Sicherheitssoftware PC Tools zufolge ist Internet-Nutzern durchaus klar, welche Gefahr ihnen durch Viren und Würmer droht. Doch diese, so glauben die meisten, fängt man sich am ehesten per Mail ein – das Risiko von Social Networks und Instant Messengern wird dagegen unterschätzt, vor allem von deutschen Nutzern. Hierzulande wussten nur 50 Prozent der Befragten, dass man sich auch in Social Networks Malware einfangen kann, weltweit gesehen waren es immerhin 83 Prozent.

Dennoch sind die Bundesbürger sicherheitsbewusster als die Nutzer vieler anderer Länder, denn der Umfrage zufolge surfen nur 4 Prozent ohne Sicherheitssoftware. Zum Vergleich: bei den Australiern tun das 7 Prozent der Internet-Nutzer und bei den Briten sogar 9 Prozent. 62 Prozent der deutschen User setzt auf eine automatische Aktualisierung der Programme, nur 5 Prozent verzichten komplett auf Updates. Bei den Briten verzichten dagegen erstaunliche 33 Prozent auf Aktualisierungen. (Daniel Dubsky)