SaaS-Dienste im Aufschwung

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Immer mehr Unternehmen nutzen Software as a Service oder Managed Services. Damit wollen die Manager trotz knapper Budgets und Kreditklemme ihr Geschäft ankurbeln.

Eine geradezu explosiv steigende Nachfrage erleben derzeit die SaaS-Branche und Anbieter von Managed Services.

Nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens AMI Partners in elf Ländern interessieren sich 60 Prozent aller kleinen und mittleren Unternehmen (SMB) für Managed Services. Das ist ein Anstieg um 100 Prozent gegenüber dem vorherigen Quartal. 40 Prozent der SMBs zeigen verstärktes Interesse an Software as a Service.

Investieren trotz Kreditklemme
Als Ursache für das verstärkte Interesse nennt AMI Partners die Situation, in der sich viele Firmen zu Beginn des Wirtschaftsaufschwungs finden. Sie würden gerne investieren, doch angesichts leerer Kassen und der Kreditklemme, ist es schwer, das dafür nötige Kapital aufzutreiben.

Hier bieten Dienste wie Software as a Service oder Managed Services entscheidende Vorteile: Sie haben oft flexible Bezahlmodelle oder erlauben nutzungsbasierte Bezahlung. Damit können Unternehmen schneller neue IT-Techniken oder Services einsetzen, ohne gleich eine große Investition tätigen zu müssen.

Eine weitere Erkenntnis der Studie: Business-Entscheider haben einen wachsenden Einfluss auf den Einkauf von IT-Ausstattung. Vor allem bei den ersten beiden Phasen, in denen es darum geht, die Anforderungen des Business zu definieren und die Entscheidung für einen bestimmten Hersteller oder Service-Typ zu treffen, haben inzwischen die Business-Entscheider das Sagen und nicht die IT-Spezialisten.
(mt)

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