Datenrettung für Windows 7

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Die Software »R-Studio Datenrettung 5« ist bereits in deutscher Version  zu haben. Eine Netzwerkversion rettet Daten von beliebigen Rechnern im Firmennetz.

Die neue Version 5 des Datenrettungsprogramms ist unter Windows 7 lauffähig und unterstützt auch 64-Bit-Windows-Versionen. Als wichtigste Funktion bezeichnet der Hersteller die »verbesserte Dateianalyse bei defekten oder gelöschten MFT-Einträgen«. Weitere neue Funktionen sind RAID 6-Support (dieser »Standard« wurde nicht offiziell ratifiziert und von einigen Herstellern ins Leben gerufen) sowie die Unterstützung für die Dateisysteme exFAT (Speichersticks) und Ext4 (Linux).

Das Programm läuft unter Windows 98, XP, Vista und 7 und unterstützt die erhältlichen 64-Bit-Versionen. In diesen kann sie auch den kompletten Speicherbereich zur Datenrettung verwenden. Das beschleunige den Scanvorgang besonders bei großen Datenträgern erheblich. Die zusätzliche Boot-CD kann auf allen Intel- oder PowerPC-basierten PCs (Windows, Macintosh, Linux) gestartet werden.

Die Dateianalyse funktioniert nun auch bei komplett zerstörter bzw. gelöschter MFT. Der Anbieter nennt den Hintergrund: »Wenn bei einem Datencrash auf einem Speichermedium die Master File Table zerstört oder beschädigt wurde, gibt es keine Informationen zu Dateien und der Verzeichnisstruktur mehr. Die einzige Möglichkeit, Daten wiederherzustellen, ist dann das Scannen des Datenträgers und die (aufwändige) Erkennung von dateitypischen Mustern«.

R-Studio 5 unterstützt laut Hersteller auch den Aufbau virtueller RAID 6-Konstellationen, inklusive Reed-Solomon und vertikalem XOR sowie kundenspezifischen RAID 6-Layouts.

Die Software funktioniere mit fast allen Dateisystemem (FAT, NTFS, HFS (Macintosh), ExtFS (Linux), UFS und fast allen Speichermedien (Festplatten, CD, DVD, ZIP- und USB-Laufwerk, Flash-Speicher usw.) inklusive RAIDs. Die Datenrettung könne auch nach dem Formatieren des Mediums, nach einem Virenbefall oder sonstigen Datenproblemen erfolgen und ermögliche durch die intensive Dateianalyse hohe Erfolgschancen.

Die Software kostet in der Einzelplatzversion knapp 80 Euro, die Netzwerk-Version für knapp 180 Euro kann Daten von mehreren PCs im Netzwerk retten. Eine Version für Macintosh-Computer ist ebenfalls verfügbar. Eine 5-Techniker-Lizenz für 820,00 Euro erlaubt es einer Firma oder einem Dienstleister, eine beliebige Anzahl von Computern mit der Software zu bearbeiten, solange die Version immer nur auf einem Computer installiert ist. Zudem kann diese Version auch auf einem USB-Stick eingesetzt werden. Der Vertrieb liegt bei Haage&Partner, das Produkt sei bereits zum Download bei später Zahlung erhältlich, heißt es in der PR-Meldung, doch auf der Downloadseite steht derzeit (2.9.) noch die vorherige Version. Die neue kommt sicher bald. (Manfred Kohlen)

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