IBM baut am Computer in Atomgröße

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Zumindest nähert sich Big Blue dem Problem an: Forscher an IBMs Schweizer Forschungslabor haben herausgefunden, wie sie Molekülstrukturen abbilden.

Seit 1945 versucht IBM, Bilder einzelner Atome innerhalb eines Moleküls zu schießen. Nun ist es IBM-Forschern in Zürich gelungen, die »Anatomie« eines Moleküls mit bisher nicht dagewesener Genauigkeit und Auflösung festzuhalten, berichtet das US-Unternehmen.

Mit der sogenannten »noncontact atomic force microscopy« (AFM), also einem Nano-Mikroskop auf analoger Basis, konnte man dies im Vakuum bei niedrigen Temperaturen (5 Grad Kelvin oder 268 Grad Celsius unter Gefrierpunkt) erreichen.

In einem Video erklären dies die Schweizer Forscher etwas genauer – in Englisch mit deutschem Akzent.

Was IBM eigentlich damit sagen will: Diese genauen »Schnappschüsse« von Molekülzuständen sind ein Schritt auf dem Weg zum Herstellen von Computerbauteilen auf atomarer Größenordnung. Würde es gelingen, atomar funktionierende Transistoren zu produzieren, könnte IBM Prozessoren entwickeln, die viel schneller, energieeffizienter und vor allem kleiner sind als alle bisherigen CPUs. (Manfred Kohlen)

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