Neue Studie bestätigt Angst vor Cloud Computing

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Noch immer seien die Bedenken groß, Cloud Computing einzusetzen, vermeldet eine neue Studie von A.T. Kearney für den deutschsprachigen Raum.  Vor allem die wegen Kostengründen ausgelagerten Infrastrukturen sollen in den nächsten Jahren Wachstumstreiber für Cloud Computing sein.

Die befragten IT-Manager (»mehr als 50 IT-Manager aus Deutschland, Österreich und der Schweiz«) seien vor allem deshalb so zurückhaltend, weil sie Kontrollverlust, fehlende Angebotstransparenz und Sicherheitsprobleme befürchteten. Noch dazu würden so wahrscheinlich die Compliance-Regeln nicht eingehalten – und das kann ein global gierendes Unternehmen durchaus in Probleme stürzen.

Und so würden erst einmal nur die weniger unternehmenskritischen Prozesse ausgelagert werden – vor allem aus Kostengründen. Das sei verschenktes Potential, konstatiert Kearney: Unter der Überschrift »Cloud Computing ist sehr viel mehr als eine Marketing-Wolke« melden die Unternehmensberater eine mögliche Kosteneinsparung von bis zu 25 Prozent durch richtig eingesetztes Cloud Computing.

Aber: Die Virtualisierung von Plattformen und Software dürfte immer noch einige Jahre auf sich warten lassen, heißt es – die Sicherheitsbedenken seien noch zu groß.

Vor zwei Monaten hatte eine weltweite Studie von Information Intelligence ergeben, dass 15 Prozent der Unternehmen nicht einmal vorhaben, Cloud-Technik einzusetzen – die neue Studie bestätigt also mehr oder weniger die vorherige. (Manfred Kohlen)

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