Investorengruppe will sich Skype sichern

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TechCrunch-Gründer Michael Arrington ist bekannt für seine wilden Spekulationen, doch er hat gute Informationsquellen direkt bei den Technikfirmen. Heute spekuliert er über Skypes Zukunft.

Ein Gruppe bekannter Kapital-Anleger und großer Private-Equity-Firmen scheint ihre Resourcen zu sammeln, um möglichst viele Skype-Anteile zu kaufen, wenn Eigentümer eBay das Unternehmen 2010 an die Börse bringen will. Das sagen laut Michael Arringten »Quellen nahe am Deal«. Die angepeilte Kapitalisierung soll der Gerüchteküche zufolge bei über 2 Milliarden US-Dollar liegen.

Dabei sein dürften die neue Venture-Firma Andreessen Horowitz  (mit Netscape-Gründer Marc Andreessen), die frühen Skype-Investoren von Index Ventures (die Geld investierten, bevor sie Skype an eBay verkauften)  und die eine oder andere Multi-Milliarden-Equity-Firma, spekuliert Arrington.

Andreessens Investment-Fonds legt eigenen Angaben nie mehr als 50 Millionen Dollar in einer Firma an, ein größerer Equity-Verwalter muss also mit herangezogen werden. Skype-Chef Josh Silverman  dürfte dabeibleiben, denn er sei sowohl bei den Skype-Gründern als auch bei eBay und möglichen Investoren hoch angesehen, berichtet Arrington. Schließlich erhöhte er im vergangenen Jahr den Umsatz auf 551 Millionen Dollar und erwartet bis zu einer Milliarde für 2011.

Auch die Skype-Gründer Niklas Zennstrom  und Janus Friis befanden sich schon im Gespräch mit Investmentfirmen, um ihre eigene Gründung zurükzukaufen.  Seit Kurzem streiten sie jedoch mit eBay über die Rechte an einem Teil der Skype-Software. Die beiden hatten ihre Entwicklungen in eine andere Firma eingebracht. (Manfred Kohlen)

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