Linux-Lösungs-Anbieter warnt vor IT-Sparwahn

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Collax warnt vor IT-Investitionsstopp im Mittelstand, denn eine Studie belege, dass die wirtschaftskrisengeplagten kleinen und mittelständischen Unternehmen gerade bei der IT sparen.

Nachdem eine Umfrage des Deutschen Institutes für kleine
und mittlere Unternehmen (DIKMU)
bei 500 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ergeben hat, dass die Hälfte der befragten Unternehmen keinen Handlungsbedarf in der IT sehe, muss Collax-Chef Boris Nalbach dagegen halten. Er sieht das als »eine gefährliche Einstellung«: Oftmals würden gerade mittelständische Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten den Anschluss an die Konkurrenz verlieren. Denn gerade jetzt sei die Zeit reif für Investitionen.

Mit den Worten »Wer jetzt die richtige Entscheidung trifft, zieht an der Konkurrenz uneinholbar vorbei«, will Cheftechniker und Geschäftsführer Nalbach gegen die Existenzängste und Budget-Hemmungen antreten. Und will damit seine Security-Appliances auf Linux-Basis verkaufen: »Den Ausweg aus dem Investitions-Dilemma bieten IT-Infrastrukturen auf Basis von Open Source-Software: Individuell konfigurierbar, kostengünstig und skalierbar sind modulare Konzepte besonders für KMU zu empfehlen«.

Dass seine Lösungen vorkonfiguriert und mit verständlichen Oberflächen ausgerüstet sind – und die Linux-Ängste manchen Unternehmers dahert nicht angebracht – sagt die PR nicht. Auch neue Versionen der Collax-Server und -Appliances werden in der Meldung nicht genannt. Nalbach wollte wohl wieder einmal das Bewusstsein für bezahlbare IT-Lösungen schärfen. (Manfred Kohlen)

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