IBM bringt »Internet of things« für Geschäftsprozesse

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Lange schon wird diskutiert, jedes elektronische Gerät für das Internet verfügbar zu machen. IBM geht zumindest schon einmal den ersten Schritt mit einer WebSphere-Software, die Sensordaten weiterleitet und auswertet und so die »things« in den Datenstrom bringt.

IBMs neue Software kann etwa in intelligenten Lieferketten, Produktionsprozessen der Überwachung genutzt werden, teilt Big Blue mit

Die »WebSphere Sensor Events« können große Mengen von Sensordaten sammeln und analysieren. Vom Thermostat bis zum automatischen Licht-Dimmer, der auf Helligkeit reagiert, lässt sich vieles abrufen und weiterleiten. Besonderes Wachstum hat seit geraumer Zeit der Bereich der RFID-Sensoren zur Nachverfolgung und Identifikation von Objekten.

Das Programm fasse viele Sensordaten zusammen und verknüpfe sie automatisiert mit Geschäftsprozessen auf Basis vorher festgelegter Regeln oder definierter Events. IBM: »Unternehmen, die WebSphere Sensor Events einsetzen, erhalten Zugang zu Informationen, mit denen sie alltägliche Vorkommnisse besser voraussehen und angemessener darauf reagieren können«.

Der Anbieter verspricht, dass die Informationen aus vernetzten Sensoren einen direkten Beitrag zur Verbesserung des Alltagslebens leisten, wenn sie beispielsweise den Verkehrsfluss in Großstädten beschleunigen, die Echtheit von Medikamenten oder Markenprodukten belegen oder detaillierte Informationen über die Herkunft von Lebensmitteln geben. Die Einbindung in IBMs WebSphere-Projekt erlaubt zudem die Beteiligung anderer Programmierer und kann so andere Sensortypen und Daten einbinden.

Das Produkt nutzt Techniken, die IBM 2008 mit der AptSoft Corporation erworben hat. Schnittstellen zu Auswertungs- und BI-Tools wie IBM Smart Analytics System oder Cognos Business Intelligence sind vorhanden. (Manfred Kohlen)

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