Aktien statt Fixgehalt: Larry Ellison bekommt nur noch einen Dollar im Jahr

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Der Oracle-Chef und »Einfädler« von mehreren Milliarden-Deals, Larry Ellison, bekommt nur noch einen Dollar Gehalt im Jahr. Alles freiwillig.

Hungerleider wird Larry Ellison nicht, obwohl er sein Fixgehalt von der erhaltenen Million US-Dollars des vergangenen Jahres auf einen Dollar für dieses Jahr senkte. Der Gründer des Datenbank-Riesen und selbstgemachte Milliardär besitzt aber noch 23,4 Prozent am Aktienkapital des Unternehmens und verdient prächtig an den Ausschüttungen des bilanztechnisch erfolgreichen Unternehmens. Und als viertreichster Mensch der Welt (laut Forbes-Liste der Superreichen) verdient er vermutlich königlich alleine an den Zinsen seines Kapitals. Forbes schätzt den »Wert« des 64-Jährigen auf 22,5 Milliarden Dollar.

So erfolgreich sein »President« Charles Phillips die Käufe Ellisons ins Unternehmen integriert hat: Der Aktienwert Oracles ist im vergangenen Jahr trotzdem um 25 Prozent gesunken (und damit auch der Forbes-Wert von Ellison).

Dass Larry sich also auf den einen Dollar im Finanzjahr 2010 beschränken muss, wie Oracle bei der Börsenaufsicht SEC anmeldete, hat durchaus seine Vorgeschichte. Das neue Geschäftsjahr des Unternehmens hat bereits am 1. Juni begonnen.

Auch Apple-Mann Jobs und die beiden Google-Gründer Brin und Page gehen mit dem Dollar als gutes Beispiel voran. Ob europäische Top-Manager jemals vergleichbare Wege zu gehen gewillt sind? (Manfred Kohlen)

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