Mozilla unzufrieden mit Windows-7-Browserauswahl

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Der Firefox-Entwickler merkt zwar positiv an, dass Windows-User jetzt die Möglichkeit  haben ihren Browser frei zu wählen, kritisiert jedoch Microsofts Vorgehen.

Drei wichtige Mozilla-Mitarbeiter: Mitchell Baker, ehemalige CEO, Harvey Anderson, CCO und der derzeitige CEO, John Lilly, sind nicht zufrieden mit der Browserauswahl in Windows 7. So haben Benutzer zwar die Möglichkeit zwischen verschiedenen Browsern zu wählen, jedoch würden nicht alle Browser gleichwertig behandeln werden, so Mozilla. Laut der Computerworld kritisiert Lilly vor allem, dass alle Browser außer dem Internet-Explorer erst heruntergeladen werden müssen. Studien hätten gezeigt, dass Software die heruntergeladen wird oft nicht installiert wird.

Zudem würde Microsoft laut Mozillas Meinung versuchen den Anwendern den Internet-Explorer irgendwie per Auto-Update unterzuschieben. Der Softwaregigant hat bislang nicht auf die Vorwürfe reagiert. Grund für die Diskussion ist ein Beschluss des Europäischen Gerichtshofs: Das Gericht entschied, dass Microsoft künftig neben dem Internet Explorer seinen Nutzern auch die Möglichkeit bieten muss einen anderen Browser zu installieren. (Maxim Roubintchik)