Studie: IT hat nur marginalen Einfluss auf den Geschäftserfolg

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IT-Leiter und Administratoren hören es ungern, doch 77 durch AT&T befragte CIOs setzten in ihren Investitionsprioritäten für den geschätzten wirtschaftlichen Aufschwung die IT ganz ans Ende.

Die Rolle der Informationstechnik scheint den Unternehmensbossen noch immer nicht bewusst zu sein: 47 US-amerikanische und 30 europäische CIOs schätzten die Auswirkungen der IT-Investitionen auf die Geschäfts-Entwicklung als marginal ein. Die Studie »Road to Growth« von AT&T ist also enttäuschend für die IT-Leiter dieser Welt.

Die CIOs machen ihre Investitionen offenbar nicht abhängig vom Nutzen für das Unternehmen, folgert AT&T aus den Ausagen der Befragten. Dennoch seien alle sicher, dass die durch IT gesicherte »Business Cotinuity« sowie Security wichtig für den Geschäftserfolg und den wirtschaftlichen Aufschwung seien – ein durchwachsenes Bild also.

Bei den Europäern sei man übrigens deutlich weniger optimistisch als bei den US-Amerikanern, was die wirtschaftliche Zukunft angehe. Die IT-Verantwortlichen in Amerika gehen von ersten Anzeichen eines Wieder-Erstarkens der Wirtschaftskraft schon in diesem Jahr aus, die Europäer glauben allesamt, das geschehe erst irgenwann zwischen dem ersten und dem vierten Quartal 2010.

Die wenigen bereitstehenden Mittel wollen IT- und Unternehmens-Chefs dann in Projekte investieren, die einen schnellen Return on Investment (ROI) versprechen. Das sei etwa ein schnell umzusetzendes Projekt wie die Umstellung auf Unified Communications, heißt es hier.

Dass Unified Communications aber in den meisten Fällen noch nicht den erhoften ROI generiert, heißt es in einer aktuellen Studie von Forrester Research..

Fazit: Glauben kann man immer nur an Studien, die man selbst finanziert hat. (Manfred Kohlen).

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