Fix für kritische Linux-Lecks

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Alle Linux-Distributionen mit dem Kernel 2.4 und 2.6 – also alle Betriebssysteme seit 2001, sind betroffen. Dank eines Kernel-Updates können sich Linux-Benutzer jetzt wieder sicher fühlen.

Die Linux-Entwicklergemeinde hat einen neuen Kernel mit der Version 2.6.27.30 und 2.6.30.5 veröffentlicht. Der behebt die Sicherheitslecks über die wir letzte Woche berichtet haben. Das Loch ermöglicht selbst Usern mit eingeschränkten Rechten, sich Root-Rechte zu erschleichen. Alle Linux-Distributionen seit dem Jahr 2001 sind von diesem Fehler betroffen.

Debian und Fedora-4.0- und 5.0-Benutzer können ab sofort auf den neuen Kernel updaten. Ubuntu-User und Freunde anderer Distributionen müssen sich noch etwas gedulden bis der neue Kernel per Autoupdate ausgeliefert wird. (Maxim Roubintchik)