Facebook-Spott im Asozialen Networking: Dieb verhöhnt Opfer

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Ein Dieb verspottete sein Opfer auf dessen eigenem Facebook-Account. Das gestohlene Notebook enthielt sämtliche Zugangsdaten.  Was auf dem ebenfalls gestohlenen Handy der beklauten Dame lag, wagen wir erst gar nicht zu fragen.

Einer Frau aus Hove im britischen Landstrich East Sussex wurde vergangene eine Tasche gestohlen, in der sie ihr Notebook, ihr iPhone, ein tragbare Nintendo-DS-Spielekonsole für den Kleinen und einige Kredit- und sonstige Karten liegen hatte. Das ist noch nicht einmal das Schlimmste, was der 42jährigen Victoria Richardson widerfuhr: Der Langfinger (bei einer Sporttasche dieser Größe sollte man es wohl eher Lang-Arm nennen) nutzte seine ergaunerten Technikspielzeuge, um sich über sein Opfer lustig zu machen.

Auf ihrer eigenen Facebook-Seite musste Vicky einige unerhörte Meldungen lesen, die der Dieb verfasst hatte – er hatte sich mit ihren Daten eingeloggt. Passwörter zu speichern hat sich in diesem Fall als Fehler herausgestellt. So prahlte der junge Mann mit seinem neuen Notebook und verkündete, wie gut sich das Musikhören auf dem neuen iPhone anfühle. Zudem musste er unbingt erzählen, was für ein intelligenter scharfsichtiger Kerl er ist:»Das Laptop und das Telefon sind in Ordnung, ich habe zwar ein paar Kratzer entdeckt, aber das ist schon okay. Die DS war ein netter Bonus. Danke Toshiba für das tolle Gerät. So, und nun geht es zum Pornoladen! Viele Grüße vom nacht-aktiven Dieb«.

Eine Sprecherin der Polizei von Sussex erklärte: »Bestohlen zu werden ist schon traumatisch genug für jede Familie, aber das Diebesgut zu nutzen, um sich öffentlich lustig zu machen, ist ein richtig bösartiger Dreh an der Sache«. Wie bei allen Diebstählen ermittle man nun, um den Straftäter vor Gericht zu bringen.

Vermutlich schickt die Polizei dazu ein Facebook-Friend-Request. (David Neal/mk) µ

L’Inqs:
Polizei von Sussex
Inquirer UK über den Diebstahl

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