T-Systems streicht 3000 Stellen

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Die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom will rund 3000 Stellen streichen. Für die verbleibenden Mitarbeiter hat man sich auf einen Kündigungsschutz bis Mitte 2012 verständigt.

Betriebsrat und Arbeitgebervertretet haben sich geeinigt, wie der geplante Personalabbau bei T-System vonstatten gehen soll. Man versucht etwa 3000 Mitarbeiter mit freiwilligen Maßnahmen zum Gehen zu bewegen, dazu zählen ein zeitlich begrenztes Abfindungsprogramm sowie die schon geltenden Regelungen zum Vorruhestand oder zur Altersteilzeit. Zudem sollen eigene Mitarbeiter nach und nach freie Mitarbeiter ersetzen – es sei wichtig, dass man sich mit der Forderung durchgesetzt habe, den Abbau freier Mitarbeiter auf die geplanten Abbauzahlen anzurechnen, erklärte Hans-Jürgen Kallmeier, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats von T-Systems.

Ende des Jahres will man überprüfen, inwieweit die freiwilligen Instrumente gegriffen haben und gegebenenfalls überzählige Mitarbeiter in eine Transfergesellschaftüberführen. Ihre Verträge mit T-Systems werden aufgelöst. Nach Abschluss des Personalumbaus gilt für die verbleibenden Beschäftigten bei T-Systems in Deutschland ein Kündigungsschutz bis Mitte 2012. (Daniel Dubsky)