Millionenumsatz mit In-Game-Werbung

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Die Spielebranche verdient auch in der Wirtschaftskrise gut, weil sie nicht nur mehr Spiele absetzen kann, sondern mittlerweile auch mit In-Game-Werbung einen Millionenumsatz erwirtschaftet.

Nach Prognosen von PricewaterhouseCoopers (PwC) werden die Bundesbürger in diesem Jahr umgerechnet rund 2,04 Milliarden Euro für Videospiele ausgeben. Das sind zwar fünf Prozent mehr als noch 2008, doch die Berater bescheinigen dem deutschen Spielemarkt noch Nachholbedarf, denn in anderen europäischen Ländern verdient die Branche mehr und darf sich über größere Wachstumsraten freuen. In Frankreich klettert der Umsatz mit Games in diesem Jahr voraussichtlich um 6,8 Prozent auf etwa 2,8 Milliarden Euro und in Großbritannien um 7,5 Prozent auf rund 3,6 Milliarden Euro.

Wachstumstreiber sind vor allem Online- und Handy-Spiele, auch wenn die Branche mit Games für Konsolen noch immer das meiste verdient.Speziell bei den Online-Spielen hinkt Deutschland aber laut PwC hinterher – selbst in den Niederlanden ist der Online-Umsatz deutlich größer als in Deutschland, weil dort die Verbreitung schneller Internet-Anschlüsse viel früher einsetzte.

Werbung in Spielen macht derzeit zwar nur einen geringen Umsatzanteil aus, doch die Wachstumsraten sind sehr gut. Im vergangenen Jahr nahm man in Westeuropa bereits rund 261 Millionen Euro mit In-Game-Werbung ein. Bis 2013 erwartet man ein durchschnittliches Wachstum von 14,9 Prozent auf etwa 524 Millionen Euro. In Deutschland werden die Spielehersteller 2013 mit In-Game-Werbung laut PwC etwa 120 Millionen Euro verdienen. (Daniel Dubsky)