Trotz Aufschwung: CPU-Markt bleibt schwach

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Im zweiten Quartal ist der Absatz von Prozessoren wieder deutlich gestiegen. Doch laut IDC ist die Krise noch nicht vorbei.

Im zweiten Quartal 2009 sind laut IDC weltweit 10,1 Prozent mehr Prozessoren ausgeliefert worden als im ersten Quartal. Dementsprechend ist auch der Umsatz um 7,9 Prozent gestiegen.

Eine besonders gute Figur machte dabei der Marktführer Intel, dessen Prozessor-Absatz um 12,5 Prozent stieg. Konkurrent AMD hingegen verzeichnete im gleichen Zeitraum lediglich einen Anstieg von 1,8 Prozent.

Intels Marktanteil lag im zweiten Quartal bei 78,9 Prozent, der von AMD bei 20,6 Prozent. VIA Technologies kommt auf nur 0,5 Prozent.

Der Verkauf von Intels Atom-CPUs für Netbooks konnte gegenüber dem ersten Quartal um satte 34 Prozent zulegen. Das liegt aber laut IDC in erster Linie daran, dass die Hersteller der kompakten Mobilrechner im ersten Quartal ihre Lager geleert hatten und nun damit begonnen haben, diese wieder aufzufüllen.

Prozessormarkt bleibt schwach
Der Ausblick auf die kommenden Monate ist für die Analysten nach wie vor ungewiss. Der Prozessormarkt sei nach wie vor »in einem schwachen Zustand«. IDC führt den vermeintlichen Aufschwung vor allem darauf zurück, dass viele OEMs ihre Lager auffüllen wollen. Einen wirklichen Anstieg der Nachfrage können die Analysten noch nicht erkennen.
(mt)

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