Ubuntu-Verwaltung Landscape für die Eigen-Installation

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Bislang nur als Service von Canonical verfügbar soll es ab Ende September auch eine Version der Ubuntu-Verwaltung Landscape geben, die sich Unternehmen auf einem Server im eigenen Netzwerk installieren können.

Mit Landscape lassen sich mehrere Ubuntu-Installationen zentral über eine einfache Oberfläche überwachen und verwalten. Dabei spielt es keine Rollen, ob es sich um physikalische Server oder virtuelle Maschinen handelt – in einem Rutsch lassen sich beispielsweise Updates und neue Pakete verteilen und User anlegen oder mit neuen Rechten ausstatten. Der Admin kann Ubuntu-Systeme zu Gruppen zusammenfassen, um einzelne Aktionen auf auf allen zugleich durchzuführen. Ist ein System offline, wird es abgearbeitet, sobald es wieder zu erreichen ist.

Bislang gab es Landscape nur als gehosteten Dienst von Canonical, doch für Ende September hat man mit Landscape Dedicated Server eine Variante für die Eigeninstallation angekündigt, mit der Unternehmen eine größere Kontrolle über ihre Software-Deployments haben sollen. Die Firmen brauchen ihre Daten damit nicht mehr über einen Dienstleister leiten und sind nicht von dessen Verfügbarkeit oder der Verfügbarkeit der eigenen Internet-Anbindung abhängig, da Landscape auf einem Server im eigenen Netzwerk läuft.

Landscape Dedicated Server soll 150 Dollar pro zu verwaltendem Knoten kosten. (Daniel Dubsky)