Kein Kintopp: Killerroboter sind die Soldaten der Zukunft

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Wenn es nach Noel Sharkey geht, einem Professor für Künstliche Intelligenz und Robotik an der Universität Sheffield, dann stehen autonome Kampfroboter, die zu Kriegszwecken eingesetzt werden, praktisch schon »um die Ecke«.

Unbemannte Flugkörper, so genannte Drohnen, werden von den Militärs dieser Welt schon seit längerem eingesetzt, um Terrains zu erkunden, aber auch um sie zu bombardieren. Das funktioniert effektiv und »sauber«, freute sich etwa schon mehrfach öffentlich das Pentagon – von massenhaft verblutenden Menschen mal abgesehen.

Der nächste logische Schritt, so der professorale Fachmann für Künstliche Intelligenz und menschliche Dummheit auf einer Pressekonferenz in London, seien autonom agierende Kampfmaschinen, die allerdings derzeit noch ein Problem damit hätten, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. »Davon sind wir noch mindestens 50 Jahre entfernt«, glaubt Professor Sharkey. Militärexperten in aller Welt seien in ihrer »durch Science Fiction bestimmten merkwürdigen Sicht« auf den technischen Fortschritt jedoch fasziniert von dem Gedanken, künstliche Soldaten auf die Menschheit loszulassen.

Die Befehlshaber der ferngesteuerten blechernen Hightech-Truppen würden derweil abends nach dem Dienst gemütlich mit ihren Familien zusammensitzen – weit entfernt vom Kriegsgeschehen. Flugzeuge, die fahnenbedeckte schwarze Kisten in die Heimat liefern und damit das Wahlvolk schockieren, wären dann ebenfalls Vergangenheit. Kriege würden so leichter führbar, meint der ehrlich besorgte Sharkey. Man muss also kein Atom-Physiker mehr sein, um das Ende der Welt herbeizuführen. AI und IT sind die neuen Enabler.

Quelle: TG Daily