Viele Symbian-Smartphones mit Viren infiziert

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Symbian OS ist eines der meistverbreitetsten Betriebssysteme für Smartphones. Das macht es auch zu einem lohnenden Ziel für Kriminelle, behauptet eine aktuelle Studie.

Viele Smartphones mit Symbian OS sind mit Malware infiziert. Genauer gesagt, findet sich fast auf jedem 63zigsten Smartphone Malware wie Viren, Spyware, Würmer oder Trojaner. Das behauptet eine Studie von SMobile Systems. Das Unternehmen hat sich auf Sicherheitslösungen für Mobiltelefone spezialisiert.

Angeblich wissen die meisten User gar nicht, dass ihr Smartphone infiziert ist. Laut SMobile Systems sind weltweit womöglich einige Millionen Smartphones mit Malware infiziert.

Malware mit finanziellen Motiven
Neil Book, Präsident von SMobile Systems President, meint: “Immer mehr Anwender nutzen die Smartphones, das ist ein lockendes Ziel für Spammer, Hacker und Kriminelle, die an die Daten auf dem Mobilgerät rankommen wollen”. Längst geht es nicht mehr um Hacker, die sich einen Jux machen oder ihre Fähigkeiten beweisen wollen, sondern in der Regel stecken Kriminelle mit finanziellen Motiven hinter der Malware.

Der Anstieg von Malware für Mobilgeräte von 2004 bis 2009. Grafik: SMobile Systems

Angeblich sind die Malware-Attacken 2009 auch deutlich raffinierter geworden, gleichzeitig ist die Häufigkeit gestiegen. Vielfach wird der Schadcode per Bluetooth, SMS oder MMS übertragen. Auch der Download von Software stellt eine Gefahr dar.

Gegen die Attacken wappnen können sich Anwender, indem sie wie beim PC auch, darauf achten, welche Mails sie öffnen und welche Software sie runterladen. Wer Bluetooth nicht benötigt, sollte es in den Einstellungen deaktivieren.
(mt)

Weblinks

SMobile Systems