TrekStor ist zahlungsunfähig

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Der Produzent und Händler von Speichermedien sowie Elektronikprodukten hat Insolvenz angemeldet.

Wer externe Festplatten und andere Geräte von Trekstor hat, muss sich vorerst noch keine Sorgen um den Support machen: Der Insolvenzverwalter soll den Geschäftsbetrieb fortführen und das Unternehmen sanieren.

Zum 21.07. wurde offiziell die Insolvenz gemeldet, Insolvenzverwalter ist vorerst Dr. Jan Markus Plathner. Trekstor, an sich eine deutsche Fima, ist an mehreren Standorten präsent, unter anderem Italien und Großbritannien. Offenbar will man unbhängig vom Standort möglichst alle Arbeitsplätz beibehalten.

Die Dresdner Bank soll für eine zwischenfinanzierung sorgen und sei bei den Gesprächen keineswegs zurückhaltend gewesen.

Man wolle weiterhin im deutschen Örtchen Loersch produzieren, erklärt Plathner, denn die Produktqualität solle hochgehalten werden – eine Auslagerung in Billiglohnländer wie in der Branche üblich kommt offenbar nicht in Frage.

Das komplette Sanierungskonzept soll in den nächsten Wochen entstehen. (Manfred Kohlen)

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