Volle Dröhnung mit dem iPhone?

Allgemein

Ganz legal: Viele US-Amerikaner können jetzt mit einer iPhone-App die nächste Verkaufsstelle für Marihuana suchen.

Ein Joint gefällig? Nein, fällt aus, denn genauer gesagt geht es hier um den Wirkstoff der Cannabinoide, der in einigen US-Staaten für bestimmte Krankheiten als Medizin zugelassen ist. Und den bekommt man ohnehin nur per Rezept. Macht Euch also keine falschen Hoffnungen!

Anbieter ist die Firma Ajnag.com, die als erster Marihuana-Locator-Dienst im Internet schon 2006 begann. Die iPhone-Anwendung ist nur die Mobilvariante, die GPS und Google Maps nutzt, um Schritt für Schritt den Weg zur nächsten Spezial-Apotheke zu zeigen.

Und wenn dann doch der Drogenverdacht kommt, hat die App auch hier einen Suchdienst parat: Der nächste Anwalt, der schon Erfahrungen mit Marihuana-Fällen hat, ist hier auch schnell zu finden.

Cannabis-Blatt (Bild: cannabis.com)

In vielen US-Staaten ist Cannabis trotz seiner medizinisch nachweisbaren Wirkung (etwa zur Linderung vom Spastiken) noch als eine teuflische Droge eingestuft, in einigen ist man schon weiter. Selbst die weltweite Pharma-Industrie ist schon längst darauf gekommen, nicht süchtig machende Versionen als Heilmittel zu produzieren.

Wer richtig haschen will, kommt mit diesem Service also nicht sehr weit. Wer es cool findet, richtig »gestoned« zu sein, sollte eher die Bilder auf Google Earth durchsuchen: Cannabis-Plantagen irgendwo zu verstecken, ist in diesen digitalisierten Zeiten auch nicht mehr so leicht. Mit Hilfe von Google Earth hatte erst im Januar die Schweizer Polizei eine riesige Plantage von Cannabis-Pflanzen ausfindig gemacht – und de Drogen-Anbauer festgenommen. µ

.

L’Inqs:
Marihuana-Finder fürs iPhone
Schweizer Polizei fand Hasch-Plantagen per Google Earth

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen