Microsoft gibt Linux-Treiber frei

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Microsoft hat einen Software-Code entwickelt, der die Performance von Linux auf der Virtualisierungsplattform Hyper-V optimiert. Das Besondere daran: Der Code wird als Open Source veröffentlicht.

Die Annäherung Microsofts an das Linux-Lager geht weiter. Jetzt hat das Software-Haus angekündigt, 20 000 Zeilen Treiber-Code für die Linux-Kernel Community freizugeben.

Der Code wurde entwickelt, um Linux in einer Microsoft-Umgebung auf Hyper-V laufen zu lassen. Hypervisor Hyper-V ist ein Tool für die Virtualisierung der Server. Es teilt die zur Verfügung stehende Rechenpower und den Speicherplatz auf die virtuellen Maschinen auf.

Treiber verbessert die Performance
Zwar läuft Linux auch ohne den neuen Software-Code auf einer virtuellen Maschine, doch der Linux-Treiber soll die Performance zusätzlich optimieren.
Der Code wird unter der General Public License (GPL v2) veröffentlicht, einer im Linux-Lager bevorzugten Variante.

Ziel ist es, in erster Linie die Microsoft-Technologie auch für Open-Source-Anwender attraktiv zu machen. Für die bessere Zusammenarbeit hat der Softwareriese das Open Source Technology Center (OSTC) eingerichtet.
(mt)

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Microsoft Open Source