IFA: Medion bringt schlanken Nettop Akoya Mini E2076 D (Update)

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Pünktlich zur IFA bringt Medion einen schlanken Nettop auf den Markt, der auf Nvidias Ion-Plattform setzt und etwa 350 Euro kosten soll.

Der Medion Akoya Mini E2076 D ist gerade mal 2 Zentimeter dick und wird von einem Atom 230 angetrieben, dem allerdings ein Nvidia-Grafikchip GeForce 9400M zur Seite steht, so dass das Gerät auch für Spiele und HD-Videos taugt. Ob sich das Gerät via HDMI an einen Fernseher anschließen lässt, verriet Medion zwar nicht, doch dies ist anzunehmen, da es HD-Videos wiedergeben soll und dem Hersteller zufolge per VESA-Halterung auf der Rückseite des TV-Gerätes montiert werden kann.

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Medion hat 2 GByte RAM und eine Festplatte mit 320 GByte in den Mini-Rechner gepackt. Für ein optisches Laufwerk ist allerdings kein Platz – ein solches lässt sich via USB anschließen. Da das Gerät sechs USB-Ports mitbringt, herrscht zudem nicht so schnell Port-Mangel wie bei Netbooks. Zumal ein Port für das WLAN nach 802.11n-Draft benötigt wird. Alternativ lässt sich der Mini aber auch per Kabel anbinden – netterweise sogar flott per Gigabit LAN.

Der Medion Akoya Mini E2076 D kommt mit Windows Vista und Works 9.0 und ist ab September für 350 Euro zu haben. Funktastatur und Trackball liegen bei. Eine E2066 D genannte Variante des Nettops ist ebenfalls geplant, die sich vom Original durch die lüfterlose und daher fast geräuschlose Kühlung unterscheidet. (Daniel Dubsky)

((Update))

Wir konnten den Medion Akoya Mini E2076 D auf einer IFA-Preview in Augenschein nehmen. Das Gerät ist tatsächlich sehr schlank und hat ein Volumen von ungefähr einem halben Liter – vor allem weil kein optisches Laufwerk verbaut wurde. Ganz wichtig: Es ist kein HDMI-Ausgang an Bord! Medion begründet das damit, dass viele Anwender Monitore nutzen,die keinen HDMI-, sondern nur einen DVI-Eingang besitzen. Daher habe man ebenfalls auf DVI gesetzt.

Die angepriesene lüfterlose Variante des Mini kommt übrigens ohne den Nvidia-Grafikchip und setzt auf einer schwächere integrierte Grafik von Intel. Daher hat man bei diesem Gerät auch auf Vista als Betriebssystem verzichtet undbaut auf Windows XP. Der Preis des Gerätes soll bei 300 Euro liegen. (Daniel Dubsky)