Test Belkin F5D8235: Schneller als die 802.11-Polizei erlaubt?

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Mit dem Sparmodell eines WLAN-N-Routers, einem Gerät mit dem langweiligen aber aussagekräftigen Werbetext »Kabelloser N+-Router«, löst Belkin alte WLAN-G-Technik ab. Genauer gesagt heißt das Gerät F5D8235.

Schneller als beim fehlerfreien (und damit bedächtigen) Ablesen des marktüblich nichtssagenden Produktnamens ist dessen Datenübertragung. Im Test der Kollegen von Tom’s Networking erweist sich das 2×2-MIMO-Modell F5D8235 nicht nur als dreimal schneller als WLAN-G, sondern ist 3×2-MIMO-Modellen fast ebenbürtig. 

Das Gerät nutzt die schnelle 802.11n-Technologie, nicht jedoch die dafür vorgesehene aufwändige Funk-Hardware – viele Hersteller von 802.11n-Geräten bemerken inzwischen, dass das ganze Drumherum oft nicht nötig ist und schaffen so günstigere Lösungen – etwa Belkin.

Praktisch an den »Sparfunktionen« des WLAN-Routers sei etwa der Zeitschalter, mit dem das WLAN deaktiviert werden könne, wenn man es nicht brauche, schreibt Tom’s-Networking-Mann Arno Kral. Zum Stromsparen ist das ideal. Auch den LED-Geschwindigkeitsmesser und die zusätzliche Taste für die Absicherung des Funknetzes per Wireless Protection System (WPS) findet Kral gut.

Im 12seitígen Test prüft er alle Einzelheiten und kommt zu dem Schluss: Der neue Belkin-Drahtlos -Router ist ideal für kleine Unternehmen und Privatnutzer, sofern diese keine Highdefinition-Videos live streamen wollen – dann nämlich sei der Datenverlust der Billiglösung zu hoch. Kurzum: Nichts für Unternehmen mit höheren Datenaufkommen, wunderbar aber für die 2- bis 3-Mann-Betriebe, die unsere Wirtschaft ankurbeln.  (Manfred Kohlen)

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